Welche Schlagzeilen das Mercaden-Center in Dorsten bislang in der Presse machte: in der Dorstener Zeitung, in der nicht mehr erscheinenden WAZ und online in Dorsten-transparent

Zusammengestellt von Wolf Stegemann

Es ist ruhig geworden um „Mercaden“ in Dorsten. Damit ist aber nicht die Baustelle gemeint, sondern die Berichterstattung und das nicht immer durchschaubare Procedere der des Projektentwicklers und der Stadt, das nicht immer unumstritten war, was auch an den Schlagzeilen abzulesen ist. Unumstritten allerdings nicht bei jedem Journalisten erkennbar, der hinter den Schlagzeilen steckt. Für den erfahrenen Zeitungsleser mag dieser Schlagzeilen-Überblick den einen oder anderen Aha-Effekt auslösen, vielleicht auch ein Schmunzeln oder Kopfschütteln. Sollte aber jemand diese Zusammenfassung langweilig finden, dann liegt es wohl an den Schlagzeilen selbst, denn….

… was sollen Schlagzeilen und deren Unterzeilen bewirken? Sie sollen die Aufmerksamkeit eines flüchtigen Lesers erzielen und ihn dazu verleiten, den Text des Artikels zu lesen. Das hilft dem Leser schnell herauszufinden, ob ihn der Artikel interessiert oder nicht. Untersuchungen haben ergeben, dass doppelt so viele Leser die Überschrift eines Artikels lesen als den Artikel selbst. Eine Schlagzeile muss eingängig sein, auffallen und zugleich verstanden werden. Um mehr Aufmerksamkeit zu generieren, wird oft mit einer sprachlichen Zuspitzung gearbeitet. Im journalistischen Bereich sollen neben der Schlagzeile (auf Neudeutsch Headline) Dachzeilen bzw. Unterzeilen (auf Neudeutsch Sub-Line) den Inhalt eines darunter stehenden Artikels zusammenfassen oder ihn kurz interpretieren.

Die hier aufgeführten Schlagzeilen sind authentisch, oft auch die Unterzeile. Nur da, wo es keine erklärende Unterzeile gab, beispielsweise in Online-Texten, haben wir eine Zeile aus dem erklärenden Fließtext herausgenommen, um dem Leser dieser Übersicht Informationen zu geben, die die Original-Schlagzeile nicht hergab. Wir haben diese Fälle durch Auslassungspunkte am Ende der Zeile kenntlich gemacht.

Entwicklungsplaner zum Investor hochgehoben

Auf einen falsch verwendeten Begriff in Überschriften beider Dorstener Printmedien muss noch hingewiesen werden, der den Leser irritieren könnte. Herbert Krämer bekommt darin die „hohen Weihen“ eines Investors, was eigene Finanzkraft suggeriert. Doch Investor ist Krämer nicht, dazu fehlen ihm die eigenen Mittel. Krämer ist Projektentwickler und musste mangels eigenen Geldes erst einen Investor finden. Ausgerechnet  in der Zeit, als die politische Willenbildung für das Krämer-Projekt im Rathaus abgeschlossen wurde, wurde Krämer in der Öffentlichkeit als „Investor“ gehandelt. Weder die Stadtverwaltung noch Krämer selbst scheinen das je bei den Zeitungen richtig gestellt zu haben. Lediglich DORSTEN-transparent, um in eigener Sache dies feststellen zu dürfen, hat den richtigen Sachverhalt per Internet-Klick herausgefunden. – Die Auflistung der Schlagzeilen erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

14. März 2008
Einkaufsinsel mit drei Wohntürmen
Ipe-Geschäftsführer Detlef Bernhard ist zuversichtlich, dass er am Ende zum Zuge kommt. Bauzeit 18 Monate…
 
10. April 2008
Essener soll Lippetor-Center bauen
Die Stadt gibt dem Essener Projektentwickler Schulte und Sohn den Vorzug…
 
10. Dezember 2008 (online)
Mit dem Projekt Lippetor-Center geht es keinen Schritt voran
Die Situation in Dorsten sei schwierig, der Ausgang der Versteigerung ungewiss…
 
12. März 2009
Tauziehen ums Lippetor geht weiter
Das Lippetor-Center wird immer mehr zum Fragezeichen-Zentrum der Stadt…
Grevener Zeitung (RN-Medienhaus)
 
24. März 2009 (online)
Für das Lippetor-Center gibt es drei Interessenten
Kaum steht der Termin für die Lippetor-Versteigerung fest, da werden auch die Investoren munter…
 
Grevener Zeitung (RN) 15. Mai 2009 (online)
Lippetor ist ein Ladenhüter: Keiner bot für Immobilie
Beim Zwangsversteigerungstermin für das Lippetor-Center am Freitag kein Intere4ssent gefunden…
 
21. Juli 2009  (online)
Lippetor-Center droht die Schließung
Komplizierte Verhandlungen hinter verschlossenen Türen. Beide Möglichkeiten sehen den Abriss des alten Lippetor-Centers vor…
 
15. Mai 2010
„Plan XY“ für den Notfall
Sollte Investor Krämer das Projekt nicht stemmen, könnte die Stadt „für weniger als die Hälfte des jetzigen Preises“ das Lippetor-Center kaufen…
 
17. Mai 2010 (online)
Sachsen Bank ist endlich überzeugt
Sachsenbank als Eigentümerin des Lippetor-Centers mit Herbert Krämer einig, die Hängepartie zu beenden…
 
18. Mai 2010 (online)
Konkurrent Wolfgang Schulte kritisiert Lippetor-Pläne
Krämer sprach Schulte die Fähigkeit ab, „ein Handelsobjekt in dieser Größe beurteilen zu können…
 
29. Juli 2010 (online)
Einkaufscenter aus Dorsten wird versteigert
Herbert Krämer will 2011 rund 60 Millionen Euro in den Neubau einer modernen Einkaufsgalerie stecken… 
 
29. Juli 2010 (online)
Herbert Krämer will neues Einkaufszentrum 2013 eröffnen
Auf drei Einkaufsebenen mit insgesamt 10.000 qm Verkaufsflächen neben mehreren Ankermieters 30 Shops platzieren… 
 
30. Juli 2010 (online)
Krämer ersteigert Lippetor-Center für 2,55 Mio. Euro
Mit dem Höchstgebot ist nun Geschäftsführer Herbert Krämer von der „Galerie4-Lippe GMBH & Co. KG“ aus Bergisch-Gladbach neuer Eigentümer des Lippetor-Centers…
 
23. November 2010 (online)
Entwürfe für die „Galerie Lippe“ wurden vorgestellt
Folgt man Investor Herbert Krämer, dann ist er hundertprozentig davon überzeugt, dass das neue Einkaufszentrum 2013 eröffnet wird: „Ich habe daran keine Zweifel“…
 
25. November 2010 (online)
Galerie Lippe soll mehr als 300 Arbeitsplätze bringen
Mit der Galerie Lippe schmückt ab 2013 ein architektonisches Vorzeigeobjekt das Stadtbild, das durch seine Magnetwirkung den Handel belebt… 
 
13. Januar 2011 (online)
Top-Center ist Vorbild für Dorsten
„Der Krämer schafft das!“ Regelrecht euphorisch kehrte der Bürgermeister am Mittwochabend aus Bergisch-Gladbach zurück…
 
17. Mai 2011 (Online)
Investor macht bei Lippetor-Galerie ernst
Herbert Krämer verzichtet auf Rücktrittsrecht zu Lasten der Stadt, wenn die Dorsten seiner Bauvoranfrage statt gäbe…
 
31. Oktober 2011 (online)
Investor kauft Nachbargrundstücke am Lippetor
Holger Lohse: „12.000 Quadratmeter Verkaufsfläche dürfen nicht überschritten werden…“
 
28. Juni 2012
Investor versichert: „mercaden“ Dorsten werden 2014 eröffnet
Dennoch keimten in Dorsten schon wieder leise Zweifel, dass das Einkaufszentrum tatsächlich gebaut wird…
 
6. September 2012
Neue Mercaden-Pläne
Investor Herbert Krämer interessiert sich nun auch für Kinderheim-Grundstück
 
6. September 2012 (online)
Investor interessiert sich für Kinderheim-Grundstück
Das geplante Einkaufszentrum am Lippetor könnte nun doch ein ganz anderes Gesicht bekommen…
 
16. Oktober 2012 (online)
Lippetor-Investor plant zweigleisig
Erweitertes Konzept favorisiert –SB-Warenhaus im Obergeschoss und 18 weitere Ladenlokale…
 
17. Oktober 2012
Die Zukunft des Lippetors
Herbert Krämer5 beim Businessfrühstück
 
24. Oktober 2012
Grünes Licht für neue Pläne
Ratsgremium folgt dem Wunsch des Investors, eine großflächigere bauliche Lösung vorzubereiten…
 
28. Oktober 2012 (online)
Neue Mercaden-Variante ist in der Kaufmannschaft umstritten
Das neue Konzept vermutlich auf ein Kaufland-Warenhaus zugeschnitten…
 
31. Oktober 2012 (online)
„Mercaden Dorsten“ eröffnen spätestens im März 2015
Herbert Kramer: Über 50 Prozent der 12.000 Quadratmeter sind bereits vermietet…
 
14. Dezember 2012
Vertrauensbeweis für das Mercaden-Projekt
Ausschuss ermöglicht schnelleres Verfahren
 
14. Dezember 2012 (online)
Land NRW fördert Dorstener Lippetor mit 1,1 Mio. Euro
Mit Blick auf die geplanten Mercaden besser an die Innenstadt anzubinden…
 
14. Dezember 2012
Mercaden: Ankermieter heuert an (online)
Die Stadtspitze ist überzeugt, den richtigen Partner gefunden zu haben…
 
14. Dezember 2012
DIA setzt große Hoffnungen auf die Mercaden
Krämer: Center wird Dorsten bereichern
 
23. Januar 2013
Fragen über Fragen zu den Mercaden
Themensitzung der CDU-Altstadt
 
18. April 2013
Abrissbagger kommt 2013
Großer Andrang beim Mercaden-Informations-Abend im Rathaus-Saal
 
19. April 2013
Guter Einfall oder neuer Reinfall?
Mehrheit der Infoabend-Teilnehmer sieht wie Betreiber und Stadt die Mercaden als beste Lösung des Lippetors
 
9. September 2013 (online)
Beeindruckende Inszenierung Stadtentdeckung
Wasser marsch vom Centerdach
 
10. Oktober 2013 (online)
Info-Abend Mercaden
Spätsommer 2014 wird zur Geduldsprobe für Autofahrer
 
29. Oktober 2013 (online)
Arbeiten für Mercaden
Abbruchunternehmen startet mit Entkernung des Gebäudes
 
31. Oktober 2013 (online)
Abriss des Lippetor-Centers
Viele Dorstener erinnern sich an Glanzzeit des Einkaufszentrums
 
5. Januar 2014 (online)
Hundestaffeln suchten nach Verschütteten
Abriss-Areal des Lippetor-Centers diente als Trainingsgelände
 
30. Januar 2014 (online)
Tschüss Lippetor-Center!
Der Abriss ist bald beendet
 
26. Februar 2014 (online)
80 Prozent der Mercaden sind schon vermietet
Eröffnung im Herbst 2015
 
1. April 2014 (online)
Heute gibt es Details zu den Mercaden
Aufräumarbeiten beginnen – Eröffnung Herbst 2015
 
22. April 2014 (online)
Bei Facebook regt sich Protest gegen den Mercaden-Neubau
Obwohl der Mercaden-Neubau beschlossene Sache ist, machen im Internet jetzt einige Dorstener Facebook-Nutzer mobil, um das Projekt am Lippetor zu verhindern
 
4. Mai 20014 (online)
Laut holländischer Online-Medien
Zieht „C&A“ in die Mercaden?
 
6. Mai 2014 (online)
Neuer „Lippetorplatz“ soll Schmuckstück der Altstadt werden
Neue Pläne werden vorge4stellt: Bänke zum Sitzen, Treppenstufen, Bäume…

14. November 2007 (online)
Lippetor: Über Alternativen jetzt reden
Warnung von Gutachter Michael Karutz: 17.000 Quadratmeter Verkaufsfläche vertrage der Handel in der Altstadt nicht…
 
16. Mai 2008 (online)
Lippetor: Karten werden neu gemischt
Altes Center geht in die Zwangsversteigerung
 
24. März 2009 (online)
Zur Unzeit
Kaum Möglichkeiten für den Kauf des Lippetor-Centers durch die Stadt…
 
15. Mai 2009 (online)
Kein Käufer fürs Lippetor
Kein Intere4ssent aus der Deckung gewagt und auch nur das Mindestangebot von knapp 143.000 Euro abgegeben…
 
17. Mai 2010 (online)
Noch eine vage Skizze
Krämer ist mit der Sächsischen Landesbank über Kauf und Preis des Lippetor-Centers einig…
 
28. Juli 2010 (online)
Das Lippetor hat ausgegammelt
Für den Fall, dass die Krämer-Pläne nicht verwirklicht werden können, sichert sich die Stadt ein (günstiges) Vorkaufsrecht…
 
30. Juli 2010 (online)
Lippetor soll „die Stadt ergänzen“
Viele Krämer-Mieter aus Bergisch-Gladbach wollen auch nach Dorsten, es gibt schon erste Vertragsentwürfe…
 
30. Juli 2010 (online)
Und plötzlich gibt es zwei Interessenten
Und zwar die niederländische Ten-Brinke-Gruppe, Muttergesellschaft der ITB Real Property (Bauunternehmer und Projektentwickler Ten Brinke)
 
23. November 2010 (online)
Investor verbreitet Optimismus
Abriss soll bis auf die Gründungspfähle, auf denen der Altbau ruht, ab Mitte 2011 erfolgen…
 
15. Dezember 2012 (online)
Viele Fragen sind noch ungelöst
Offen blieb die Frage, ob das Center die Stadt ausreichend mit dem Kanalufer verbindet. Thomas Boos: Wir sind froh, dass überhaupt jemand das Thema anpackt…
 
14. Oktober 2011 (Online)
Mehr Platz für das neue Lippetorcenter
Durch Planungsänderung soll keine Zeit mehr verloren werden…
 
2. September 2011 (online)
So viele Möglichkeiten
Drei leerstehende Immobilien neben dem Lippetor-Center am Westwall verdeutlichen den dringenden Handlungsbedarf…
 
2. April 2012
Altes Center wird in der zweiten Jahreshälfte (2012) abgerissen Hälfte
Eigentlich hätte das Lippetor-Center bereits 2011 abgerissen werden sollen…
 
22. Juli 2012 (online)
Neues Lippetor soll „Mercaden Dorsten“ heißen
Herbert Krämer: Neue Wortschöpfung sei „eine eigenständige Kreation und bietet ein stärke4res Identifikationspotential für Dorsten und hat größere Zugkraft für Besucher aus dem Umland“…
 
24. August 2012 (online)
Neue Verhandlungen ums Lippetor
Einzelhandelskonzept der Stadt: Verkaufsfläche für Mercaden darf 12.000 Quadratmeter nicht wesentlich überschreiten…
 
17. Oktober 2012 (onlo9ne)
Drittes Modell fürs Lippetor
Verkaufsfläche von 11.500 auf 12.500 Quadratmeter vergrößert…
 
20. Oktober 2012 (online)
Kritik am Lippetor-Konzept
Politiker und Altstadt-Händler wollen sich öffentlich nicht zitierten lassen…
 
31. Oktober 2012 (online)
Neues Center schafft 400 Arbeitsplätze
Vor 50 Zuhörern verteidigte Krämer den vergrößerten Entwurf. Das Gebäude wird dadurch zehn Meter länger…
 
13. Dezember 2012 (online)
„Mercaden“ sollen im Frühjahr 2015 öffnen
Nachdem die Politik den Entwurf endgültig abgesegnet hat…
 

- Das Dorstener Online-Magazin seit 2012 -

26. Oktober 2012
Die Finanzierung des künftigen Einkaufszentrums am Lippetor muss transparent gemacht werden. Die verschwiegene Seite des Investors Hubert Krämer – ein Blick hinter die Fassade der RheinBerg-Galerie in Bergisch-Gladbach
 
20. Dezember 2012
Rat und Verwaltung machen jede erweiternde Bauveränderung des Mercaden-Projektentwicklers mit
 
23. Dezember 2012
Spannende Geschichte – Wie Herbert Krämer günstig an das Gebäude am Lippetor kam
 
1. März 2013
Finanzabenteuer: Wie man ein Einkaufscenter ohne eigenes Kapital baut
 
3. April 2013
Mercaden Dorsten: Gigantomanie am Lippetor, Sperrklotz zum Kanal sowie eine bislang unbefriedigende Informationspolitik von Stadt und Projektentwickler
 
3. Mai 2013
„Mercaden“ – Das erste Center-Konzept ist gescheitert, das neue ist nicht innenstadtverträglich. Aktuelles Gutachten 2013: Starke Umverteilung zu erwarten
 
31. Mai 2013
Unkalkulierbare Auswirkungen des neuen Mercaden-Konzepts auf den Einzelhandel – Widersprüche müssen genannt und sorgfältig geklärt werden
 
5. Juli 2013
Landesregierung warnt Städte vor leichtfertigem Umgang mit der Ansiedlung von innerstädtischen Einkaufs-Centern
 
16. Juli 2013
Das Verfahren zum Bebauungsplan Westwall/Lippetor offenbart einen sehr großzügigen Umgang der Stadtspitze mit der Wahrheit
 
13. September 2013
Tyrannei der Einkaufstempel – Jetzt sind die kleineren Städte das Hauptobjekt der Begierde – NDR-Umfrage: 72 Prozent der Bevölkerung lehnen Shopping-Center ab, weil sie dem Einzelhandel schaden (Teil 1)
 
20. September 2013
Einkaufszentren dominieren das Stadtbild – und zerstören es. Eine kommentierte Betrachtung (Teil 2)
 
4. Oktober 2013
Es sind immer dieselben Versprechungen, mit denen Projektentwickler den Bau von Einkaufscentern durchsetzen. Ob die sich am Ende erfüllen, prüft niemand nach. Hier das Beispiel Koblenz
 
11. Oktober 2013
Staub, Lärm, Behinderungen, Verkehrschaos. Bis Jahresende soll das alte Lippetor gänzlich abgerissen sein. Bürgermeister informierte über die Gestaltung der „Mercaden“-Umgebung
 
15. November 2013
Der Rat muss sich mit der Eingabe eines Bürgers befassen, die belegt, dass Entscheidungen zum Center-Neubau am Lippetor anhand von Gutachten getroffen wurden, die auf falschen Voraussetzungen beruhen
 
31. Januar 2014
Der Technische Beigeordnete hat die Ratsmitglieder belogen
 
7. Februar 2014
Kommunales Schmierentheater in Dorstener Rathaus. Mauer des Schweigens verhindert notwendige Aufklärung
 
10. Mai 2014
„Wir haben alles richtig gemacht“ – Wie gut hat der Rat in der nun zu Ende gehenden Sitzungsperiode Interessen der Bürger vertreten, von denen er gewählt wurde?

 

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11 Kommentare zu Welche Schlagzeilen das Mercaden-Center in Dorsten bislang in der Presse machte: in der Dorstener Zeitung, in der nicht mehr erscheinenden WAZ und online in Dorsten-transparent

  1. Thomas D. sagt:

    Es gibt so ein Sprichwort das besagt: “Der einzige Mist auf dem nichts wächst ist der Pessimist” viel mir gerad so ein und wofür braucht es Geschäfte in der Innenstadt, die werden in allen Städten verschwinden, der Onlinehandel wird weiter zunehmen, alles andere ist nostalgisches Träumen in der Vergangenheit aus Angst sich der Zukunft zu stellen.

  2. Thomas Ruster sagt:

    Wenn nicht ein Wunder geschieht, wird sich auch nichts ändern. Herr Stockhoff hat zwar immer seine Jungen Vorbilder erwähnt die erfolgreiche Bürgermeister in anderen Städten sind. Leider gibt es nur einen Unterschied. Denn wenn man nur die alten Phrasen seiner wahren Vorbilder wiederholt, die der Bürger schon seit 16 Jahren hört, wird das wohl nichts mit Inovationen und frischem Wind. Man kann dem Bürger ja erklären, dass die Kassen leer sind, dabei sollte man aber auch mal eigene Fehler einräumen und eigene Potentiale ausschöpfen und erstmal entdecken. Stockhoff hat sich ja im Wahlkampf schon hinter dem Land versteckt, welches es uns ja so schwer macht und alles aufbürdet. Man kann es nicht mehr hören! Die alten Wähler können jedenfalls damit mobilisiert werden, Dass aber die geringe Wahlbeteiligung eine Klatsche und nicht als pro Stockhoff und CDU zu werten ist, wird wahrscheinlich nicht verstanden. Die Blauäugigkeit bei Investoren sieht man ja beispielsweise auch an der Ansiedlung der Firma Dela im Gewerbegebiet. Castrop-Rauxel hat die Ansiedlung abgelehnt. Und wenn man nur mal googelt, findet man direkt Hinweise auf Umweltvergehen, Mindestabstände Wohnbebauung etc. am Standort Essen Karnap. In Dorsten ist alles möglich. Auch die radioaktiven Stoffe sollen hier herkommen. Gegen die Firmenchefs wird ja bekanntlich wegen Betrugs und illegaler Machenschaften ermittelt.

  3. jupp kowalski sagt:

    Der Artikel zeigt in beeindruckender Weise den Unterschied zwischen “Hofberichterstattung” und kritischem Journalismus. “Unabhängig – kritisch – unbequem”, dem gewählten Anspruch wird “Dorsten Transparent” – wie man hier sieht – gerecht! Nicht nur ich bin der Meinung, dass die Bedeutung des Dorstener Online-Magazins weiter gestärkt und ausgebaut werden sollte! Herr Stegemann, Herr Dr. Frenzel, Sie sind auf dem richtigen Weg!

  4. Feldmark sagt:

    Ich habe die Berichterstattung über das Ende der Amtszeit von LaLü im Stadtspiegel gelesen. Ich war sehr verwundert über die extrem positiven Artikel von Herrn Gernoth.
    Wenn die Zitate der Wahrheit entsprechen, dann landet der Stadtspiegel ab jetzt sofort dort, wo er hin gehört… im Altpapier. Wie ist so ein Verhalten tragbar?

  5. Herrlichkeit sagt:

    Dorsten hat sich gut darin eingerichtet, eine, nun ja, unattraktive, müde, langweilige Stadt zu sein, in die man nur fährt, wenn es nicht anders geht. Wir, leiderleider eingemeindete Stadtteilbewohner, die sich immer Richtung Borken orientiert haben (Schule, Einkauf, Sport, Freunde), fahren nur nach Dorsten, wenn ein Personalausweis zu verlängern ist. Und da braucht man keinen Schritt in die Innenstadt zu setzen. Was sollen wir in der Innenstadt? Viel Parkgeld bezahlen und nichts wird geboten – was soll uns das bringen? Sollen die Dorsten-Entscheider ruhig weiter im eigenen Selbstgefälligkeitssaft schmurgeln, lange geht das nicht mehr gut. Wer es dann ausbaden darf – dreimal darf man raten. Ich bin es so leid, dieses verkorkste Dorsten.

  6. M.Wischerhoff sagt:

    Nachdem Herr Lütkenhorst dafür gesorgt hatte, dass der Bürgerantrag zu der Falschaussage zum demographischen Wandel abgelehnt wurde, hatte sich ein Ratsmitglied hierzu auf Facebook geäußert. Damit ich den genauen Wortlaut wiedergeben kann, hat man mir den Text noch einmal zugeschickt. Das CDU Ratsmitglied sagte, dass es den Baudezernenten Lohse für ehrlich und qualifiziert findet. Den Rat findet er auch qualifiziert. Soweit alles gut. Dann fragt jemand, worum es denn geht. Darauf Lütkenhorst:
    “Es geht wohl um Dichtungen…
    Nicht die von berühmten Poeten…
    Nicht die in Wasserkrähnen…
    Wohl eher um selbsternannte ,Kleistkenner’
    Die sind dann aber…
    Nicht ganz DICHT.”
    Darauf Jo Gernoth: “…andere aus dieser Dicht-Dynastie beschäftigen sich ja tatsächlich mit Senf…”
    Es ist erschreckend, wie unverhohlen hier der höchste Politiker und ein selbsternannter Moral-Reporter sich über einen wichtigen und berechtigten Bürgerantrag lustig machen.
    Aber es ist ein gutes Beispiel, was Teile unserer Politik und der Lokalpresse von uns Bürgern halten. Rein gar nichts!

  7. Thomas Ruster sagt:

    Müller Drogerie/Parfümerie Discounter nicht zu vergessen, welcher ja wohl nicht als Ergänzung zur Innenstadt benötigt wird, sondern lediglich dafür, dass das Center im Angebotsmix autark funktionieren kann. Der Weg zu KIK, Zeeman … ist nicht mehr weit! Außen wird dafür die Unterführung zugeschüttet, der Bürger und Steuerzahler wird ja schon lange nicht mehr gefragt, was er eigentlich will, unser Ex-Bürgermeister verfällt ja immer in den Tunnelblick, wenn ein geschwätziger Unternehmer ihn einlullt. Die Rückseite des Centers wird wieder eine dunkle Ecke an der man sich schon tagsüber ungerne aufhält. Was hätte dort ein Vorplatz mit Durchgang zum Grüngürtel gut getan.

  8. M.Wischerhoff sagt:

    Die Mercaden werden Dorsten weit nach vorne bringen, glaubt man besonders unserem ehemaligen Bürgermeister Lütkenhorst. Aber mit etwas gesundem Menschenverstand hinterfragt, zeichnet sich ein anderes Bild ab.
    Kaufland kommt. Wen interessiert das? Kaufland gibt es bereits in den umliegenden Städten. C&A zieht in die Mercaden. Wollte Krämer nicht auf Mieter aus der Innenstadt verzichten? Wo ist hier der Vorteil, wenn nur ein Umzug, nicht aber ein Zuzug stattfindet?
    Die Dorstener Zeitung hatte bisher alle Neuigkeiten bebildert. Warum jetzt nicht mehr? Kann es sein, dass die Mercaden qualitativ stark abgefallen sind? So begehrt wenigstens keiner vor Baubeginn auf. Wo ist der Vorteil für die Innenstadt bei einem Billigzentrum?
    Unfähige Politiker sind blind einem Rattenfänger hinterher gelaufen. Anstatt sich irgendwann zu fragen, ob man nicht auf das falsche Pferd gesetzt hat.
    Dorsten wird nicht das hochwertige Zentrum erhalten und noch sehr lange an dieser Kröte schlucken.
    Und die Artikel sind keine Stänkerei. Aber wer lieber die Märchen in der Dorstener Zeitung liest, hat natürlich Probleme mit der Wahrheit.
    Wir schauen mal nach der Eröffnung der Mercaden, wer dann alles jammert: “Wenn wir das vorher gewusst hätten.”

  9. WvS sagt:

    In Dorsten klappt es mit der Wirtschaft und dem wirtschaften – Dorsten hat doch WinDor. Was soll denn da noch schiefgehen? Aber Tegtmeier hat schon recht, irgendwie und ganz konkret.

  10. Tegtmeier sagt:

    Ja wo ist es denn das “Krämer Center”? Sollte es nicht 2012 oder 2013 oder 2014 bereits eröffnen? Stattdessen klafft dort ein Loch. – Gott sei Dank nicht in der Argumentation des Investors … ähem tschuldigung, des Projektentwicklers! Immerhin, der Bau läuft mittlerweile…
    Eine informative Zusammenstellung der Dorstener Presse über (die ersten) acht turbulenten Jahre dieses Prestigeprojektes. In der Gesamtbetrachtung ist die Entwicklung Herbert Krämers vom gepriesenen “Messias” Investor, der sich anschickte die Dorstener Kauflandschaft zu erretten, hin zum selbstlosen kleinen Projektleiter mehr als interessant und fadenscheinig. Zugleich das blinde Vertrauen und die Kurzsichtigkeit des Rates und der Stadt. Gab es anfangs stellenweise noch Kritik und Bedenken, sind nun auch die letzten Querulanten verstummt bzw. mundtot gemacht. – Leider. Denn es würde der Stadt gut tun, auch nach Baubeginn das Projekt weiter kritisch zu betrachten.
    Aber man muss Krämer doch loben! – Als Meister der Hinhalte-Taktik ist es ihm im Laufe der Jahre großartig gelungen, ein Projekt am Leben zu erhalten, welches eigentlich schon zum Scheitern verurteilt war. Traurig, dass dieses Projekt in der öffentlichen Presse fast gar nicht kritisch hinterfragt wurde. Allein die vielen Jahre der Ankündung, “bald geht es los” hätten uns Bürgern und dem Rat zu denken geben müssen! Fraglich z. B., wie bereits im Oktober 2012 50 Prozent der Verkaufsfläche vermietet werden konnten. Welcher Mieter gibt denn eine Zusage für ein Center, das zu diesem Zeitpunkt nur in Konzeptzeichnungen bestand? Sollte es da nicht auch schon längst eröffnet haben? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…
    Es ist erschreckend und zugleich amüsant, dass der Rat über acht Jahre bläuäugig den Worten des Projektbetreibers Glauben geschenkt hat. Und die Dorstener Zeitung? Sie wird sich nicht ins eigene Fleisch schneiden. Potentielle Anzeigenschaltungen des Centers aufs Spiel setzen? Nein nicht mit uns… Ja, das ist neutraler Journalismus, der seinesgleichen sucht. Zum Glück gibt es mit dorsten-transparent ein Organ, das wirklich an Hintergründen interessiert ist, sie fundiert aufbereitet und Bürgern zugänglich macht, anstatt darüber zu berichten, dass die Bänke auf dem geplanten Centerplatz grau anstatt braun gestrichen werden…

  11. Hans im Glück sagt:

    Stänkern, das können se, die Herrschaften. Erst mal besser machen. Ne Schüppe anpacken, nicht nur den Bleistift.

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